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Stummfilm the man who laughed im Filmcasino

Ein besonderer Gustohappen für FreundInnen des klassischen Stummfilms und deren wird es ja nach dem wahren Oskarregen für den Stummfilm "The Artist" verstärkt geben, war die Aufführung des Stummfilms "The man who laughend" im Filmcasino im Rahmen des heurigen Akkordeonfestivals.

Der aus dem Jahr 1928 stammende Stummfilm von Paul Leni wurde mit der Livemusikbegleitung von Stefan Scherzinger am Akkordeon und Franz Schaden am Kontrabass sorgte Sonntag mittag für Grusel und Schauer der besonderen Art: Die Verfilmung nach dem Roman von Victor Hugo mit dem Darsteller Conrad Veidt ist besonders geeignet durch die Begleitung mit Livemusikern, die sich offenbar mehr an Szenen und Stimmung als ans den fixen Noten orientiert haben. Leitmotivisch erklingen manche Melodien immer wieder und erzeugen eine sehr gute Mischung aus Hollywoodmelodram und Horrorgenre. Die Handlung ist typisch für Hugoromane: Historisch wird das England James II illustriert durch die konträre Darstellung von Hof und einfachem Volk, das sich an den Jahrmärkten und bei den Schaustellern von Kuriositäten belustigt. Der Mann, der nicht zu lachen aufhören kann, ist Produkt des Chirurgen, Dr. Hardquannone, der ihn quasi wie eine Frankensteinfigur, zu ewigem Grinsen verurteilt aus Strafe für die Beleidigungen, die sein Vater dem englischen König angedeihen liess.

Die Filmvorlage lässt das Ende des Buchs aus, in der die Geliebte des "Monsters"  Gwynplaine  stirbt und er selbst sich ertränkt. Ein Filmereignis mit spannender Musikbegleitung für alle die Historisches zu schätzen wissen.

Karoline am 7.3.12 13:53

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